Ganzkörperwäsche (Bett / Waschbecken)
Vollständige Körperwäsche unter Aktivierung der Eigenbewegung des Bewohners. Inklusive Hautinspektion, Intertrigo- und Dekubitusprophylaxe sowie Eincremen mit rückfettenden Lotionen.
Leistungen, Standards & Onboarding
Regelmäßige Maßnahmen der Grundpflege, aktivierende Pflege, Körperhygiene und Mobilisation zur Erhaltung und Förderung der Selbstständigkeit.
Vollständige Körperwäsche unter Aktivierung der Eigenbewegung des Bewohners. Inklusive Hautinspektion, Intertrigo- und Dekubitusprophylaxe sowie Eincremen mit rückfettenden Lotionen.
Fachgerechte und würdevolle Intimpflege von vorn nach hinten, Reinigung von Händen und Gesicht, Wechsel von Inkontinenzprodukten und Auftragen von Hautschutz.
Reinigung der Zähne bzw. Entnahme, mechanische Reinigung und Wiedereinsetzen von Zahnersatz. Inspektion der Mundschleimhaut auf Aphthen/Soor und Lippenbalsam.
Unterstützung bei der tages- und wettergerechten Kleidungsauswahl unter Berücksichtigung von Bewegungseinschränkungen und Erhalt der Selbstbestimmung.
Transfer aus dem Bett in Rollstuhl oder Ruhesessel nach kinästhetischen Prinzipien. Verwendung von Hilfsmitteln (Rutschbrett, Aufrichter) und Sturzprävention.
Kämmen, Haare waschen sowie schonendes Kürzen und Feilen der Fingernägel bei intakter Haut (keine medizinische Fußpflege bei Diabetikern).
Ärztlich verordnete medizinisch-pflegerische Leistungen nach SGB V. Durchführung primär durch examiniertes Pflegefachpersonal.
Richten, Prüfen und Verabreichen von festen und flüssigen Arzneimitteln nach ärztlichem Verordnungsplan. Beachtung von Wechselwirkungen und Dokumentation.
Kapilläre Blutzuckermessung nüchtern bzw. postprandial, exakte Einheitenberechnung nach ärztlichem Schema, subkutane Injektion und Einstichstellenwechsel.
Steriler Verbandwechsel bei chronischen Wunden (Dekubitus, Ulcus cruris) mit Wundspülung, Wundrandschutz, Fotostatus und phasengerechter Wundauflage.
Standardisierte Erhebung von Blutdruck, Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung und Körpertemperatur. Sofortige Weiterleitung auffälliger Werte an die Schichtleitung.
Fachgerechtes Anziehen morgens vor dem Aufstehen mit Gleithilfe, Hautkontrolle auf Einschnürungen und Faltenfreiheit, Ausziehen zur Nachtruhe.
Verabreichung von Antikoagulation (z. B. Heparin) oder subkutane Flüssigkeitssubstitution (Hypodermoklyse) bei drohender Exsikkose.
Hygienische Pflege transurethraler Verweilkatheter, steriler Verbandwechsel an suprapubischen Fisteln (SPK) und Wechsel geschlossener Urindrainagesysteme.
Rechtssichere Pflegeprozessdokumentation, Strukturierte Informationssammlung (SIS), Risikoerfassung und Schichtübergaben.
Zeitnahe und wertfreie Erfassung aller pflegerischen Beobachtungen, Abweichungen vom Grundzustand und Besonderheiten im digitalen Pflegesystem.
Führen des Erst- und Folgegesprächs entlang der 6 Themenfelder, Abbildung der individuellen Bewohnerperspektive und Ableitung der Risikomatrix.
Regelmäßige standardisierte Risikobewertung mittels anerkannter Skalen (Braden-Skala, PEMU, Morse) zur frühzeitigen Einleitung prophylaktischer Maßnahmen.
Exakte Vermessung von Länge, Breite und Tiefe, Beurteilung von Wundbett (Nekrose, Granulation), Exsudatmenge und Wundrand mit gesicherter Fotodatei.
Strukturierte Übergabe zwischen Früh-, Spät- und Nachtdienst zu Vitalwertverläufen, Arztvisiten, Neueinzügen und besonderen Vorfällen.
Erstellung eines lückenlosen Ereignisberichts bei Stürzen: Uhrzeit, Hergang, Erstmaßnahmen, Vitalwerte, Arztinformation und Angehörigenbenachrichtigung.
Unterstützung bei den Mahlzeiten, Dehydrations- und Mangelernährungsprophylaxe sowie enterale Ernährung.
Vorbereitung mundgerechter Speisen, achtsames Anreichen bei Schluckbeschwerden, aufrechte Sitzposition zur Aspirationsprophylaxe.
Erfassung der täglichen Trinkmenge bei Risikobewohnern, Bereitstellen von Lieblingsgetränken und aktive Erinnerung zur Vermeidung von Dehydration.
Überprüfung der Sondenlage, Verabreichung verordneter Nährlösungen über Ernährungspumpe und anschließendes Spülen der Sonde.
Maßnahmen zur Dekubitus-, Pneumonie- und Kontrakturvermeidung, psychosoziale Betreuung und aktivierende Alltagsbegleitung.
Regelmäßiger Mikrolagewechsel nach Bewegungsplan (30°-Lagerung, Weichlagerung), passive Durchbewegung aller Gelenke zur Kontrakturvermeidung.
Begleitung bei Spaziergängen im Flur und Außenbereich, Kontrolle von Rollatoren und rutschfestem Schuhwerk zur Förderung der Standsicherheit.
Einzel- und Kleingruppenaktivierung: Zeitungsrunde, Singen, Erinnerungsgespräche anhand von Fotobüchern und strukturierte Tagesgestaltung.
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